Willkommen beim NABU Leopoldshöhe

 

Für Mensch und Natur

 

Die NABU-Gruppe Leopoldshöhe möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen.

Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Die Industrie-Architektur konzentriert sich wie selbstverständlich darauf, den Anforderungen und Wünschen nach Zweckmäßigkeit, Energieeinsparung, Eleganz und Einzigartigkeit gerecht zu werden.

Das ist aus Artenschutzsicht zu wenig, wir nehmen es klaglos hin, dass da kein Platz mehr für Tiere ist. 

Foto: Martin Düsterberg

 

Der Kranichzug hat begonnen: Die Leopoldshöher NABU´s beobachten seit einigen Tagen das großartige Schauspiel ziehender Kraniche.

Daneben begeben sich auch Gänse auf den Zug in den Süden.

 

Am Heipker See sind die Auswirkungen der langen Trockenheit deutlich zu erkennen. Der Wasserstand ist niedrig wie selten zuvor, Muschelschalen lassen sich so gut in den Uferbereichen entdecken.

Die Natur zeigt sich in bunten Farben, für viele Vogelarten bietet sich mit Beeren und Früchten ein reich gedeckter Tisch. 

 

Foto: Michael Guppy

 

Selbst jetzt Mitte Oktober tauchen immer noch zahlreich Taubenschwänzchen in Gärten, auf Terassen, oder wie hier auf einem Balkon auf und und finden sich mehrmals am Tage an verschiedenen Blütenpflanzen ein.

 

Herbststimmung

 

Platanenallee in Bad Salzuflen am Gut Hündersen

 

 

Vor einigen Wochen hatte die NABU-Gruppe Leopoldshöhe Gartenbesitzer dazu aufgerufen, Funde von Raupen des Schwalbenschwanzes zu melden.
Darauf gab es bislang keine Reaktionen.

Hans Dudler und Ewald Thies fanden insgesamt 37 Schwalbenschwanzraupen in unterschiedlichen Größen und Entwicklungsstadien auf dem Freesenberg.  

 

Kleiner Perlmutterfalter

Er profitiert  sehr von allen Maßnahmen, die zu einer Erhöhung des Blütenangebotes oder zu einem kontinuierlichen Angebot von Blüten führen. Dazu zählen ungemähte Streifen im Kleegras, angesäte Blühstreifen, Mosaikmahd im Grünland, Säume an Ackerrändern und Hecken usw.

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen suchen auch im Oktober noch Honigbienen und Hummeln, hier eine Ackerhummel (Drohne), Blütenpflanzen wie diese Herbstastern auf.

Die Gemeine Ochsenzunge ist auch noch im Herbst eine ausgezeichnete Bienen-und Hummelpflanze.

Erwähnenswert und wichtig in Zeiten des Klimawandels ist dies:

Selbst längere Bodentrockenheit macht dieser Pflanze nichts aus!

Foto: Petra Gehle

 

Asseln begegnen uns zu allen Jahreszeiten und leben dort, wo eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Sie bevorzugen feuchte Standorte mit geringer Beleuchtungsintensität und ernähren sich von verrottenden Pflanzenresten, Spinneneiern, Insektenkadavern, von Pilzen, Falllaub und Vogelkot.

Dieses Bild zeigt eine Ansammlung von Asseln in einem Komposthaufen.

 

Ambrosia-Fund in Bechterdissen 

 

Sie sehen unscheinbar aus, lösen aber bei Allergikern starke Symptome aus: Ambrosiapflanzen. 

8 Exemplare dieser Pflanze, die auch Beifußblättriges Traubenkraut genannt wird, tauchten nun in einem Garten in Bechterdissen auf.

Entwickelt hatten sie sich an einer Vogelfutterstelle, an der auch Sonnenblumenkerne ausgestreut wurden.

Den Gartenbesitzern war nicht bekannt, welches gefährliche Gewächs sich da über lange Zeit unbemerkt unter einem Obstbaum entwickelt hatte. 

 

Hier erfahren Sie mehr:

Video: Martin Düsterberg

Fotos: Petra Gehle

Der Kolibri, der ein Schmetterling ist

Das Taubenschwänzchen wird zunehmend in Deutschland heimisch

Obwohl zu den Nachtfaltern gehörend, fliegt das Taubenschwänzchen auch tagsüber vor allem Blüten mit langem Kelch an, wo es den Vorteil seines gut drei Zentimeter langen Saugrüssels gegenüber kurzrüssligen Insekten am besten ausspielen kann.

 

Diese einmaligen Fotos von Petra Gehle (NABU Leopoldshöhe) lassen die Schwirrflug -Technik erkennen, mit der Taubenschwänzchen  in 5 Minuten mehr als hundert Blüten besuchen können. 

Gemeine Pechlibelle, Weibchen

 

Gefürchtet, gefräßig, zuweilen gefährlich -

Raupen des Eichenprozessionsspinners sind auf dem Vormarsch

Foto: Marieluise Bongards

 

Prozessionsspinnerraupen fressen im Elbholz bei Gartow im Wendland die berühmte Eichenallee kahl

Foto: Marieluise Bongards

 

Der Raupenkot unter den Bäumen sieht aus wie Mohnsaat, daneben liegen die Blattreste.

Foto: Marieluise Bongards

 

Massen von Raupen begeben sich auf die Wanderschaft

 

In Ostwestfalen-Lippe angekommen - Buchsbaumzünsler frisst Pflanzen kahl

 

 

Das hat gerade noch gefehlt: Neben dem grassierenden Triebsterben bei Buchsbäumen durch den Schadpilz Cylindrocladium buxicola werden diese Hecken-und Strauchgewächse in der Region von nimmersatten und stark vermehrungsfähigen Raupen des Buchsbaumzünslers befallen.

Foto: Hans Dudler

 

Dutzende Raupen dieses Pflanzenschädlings wurden von Hans Dudler und Ewald Thies am 2. August 2017 in einem Garten in Leopoldshöhe entdeckt. 

Der Buchsbaumzünsler zählt zu den Arten,die sich, auch als Folge von Klimawandel und beschleunigtem Welthandel,  rasch invasiv ausbreiten.

 

Nur wer einen geübten Blick entwickelt, bekommt mit, was sich im Innern seiner gehegten Buchsbaumhecke abspielt: Viele Hinweise lassen sich nämlich nicht erkennen, wenn die gefräßigen Raupen des invasiven ostasiatischen Kleinschmetterlings ihr Fraßwerk verrichten. Lediglich unauffällige Gespinste deuten auf einen Raupenbefall hin, an den Blättern befallener Pflanzen sind oft nur noch die Blattrippen oder der Blattstiel sowie Reste vertrockneten, hellbeigen Blattgewebes vorhanden. 

 

Die Raupen halten sich zum Schutz in Kammern auf, die durch Formen und Verkleben von Blättern entstehen. Sie nutzen ihre Fähigkeit, Fäden zu erzeugen, zum Verkleben der Blätter und auch bei der Flucht - um sich an einem Faden schnell herab zulassen. Die Gespinste der Kokons sind recht dicht gesponnen und erschweren die Bekämpfung der Schadinsekten.

Es gibt Möglichkeiten, den Raupen oder Puppen ohne schädlichen Chemieeinsatz zuleibe zu rücken!

 

Näheres zur Lebensweise der Falter und Raupen und zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers finden sie hier:

 

 

http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Cydalima_Perspectalis

 

 



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