Willkommen beim NABU Leopoldshöhe

 

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen.
Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Storchbeobachtungen in Leopoldshöhe

Weißstörche lassen sich in diesem Jahr öfter in Leopoldshöhe beobachten.
Im Gewerbegebiet Asemissen nahe der Grenz zu Ubbedissen sah Martin Düsterberg vor einiger Zeit mehrere Exemplare, Heidrun Mühlberger entdeckte Mitte April 6 Störche in Bechterdissen nahe einer stillgelegten Gärtnerei.

Die hier zu sehenden tollen Storchenfotos hat uns Jürgen Hohendorf zugesandt, die Aufnahmen machte er im Gewerbegebiet Greste.

Das Tier war nicht besonders scheu und ließ den Fotografen auf rund 15 Meter an sich heran kommen.

Wann die erste Weißstorchbrut in Leopoldshöhe stattfinden wird, ist wohl nur noch eine Frage der Zeit!

 

 Der Freesenberg - Hotspot der Artenvielfalt

 

Das Nachtleben auf dem Leopoldshöher Freesenberg offenbart eine Fülle von Falterarten. Mittlerweile hat der Insektenkundler Hans Dudler dort etwa 435 Arten feststellen können, darunter erstaunlich viele Rote-Liste-Arten. 

Die Folge ist, dass das reichhaltige "Nachtfalterangebot"  zahlreiche Fledermäuse anzieht. 

 

In der neuen Rubrik "Nachtleben auf dem Freesenberg" sind erste  Fotos zu sehen, die die Schönheiten der Nacht zeigen.

 

 

Untersuchungen bestätigen NABU-Verdacht

 

 

Bakterium Suttonella ornithocola verursacht Blaumeisensterben

Foto: Martin Düsterberg

 

 

 

Gleich mehrere Ämter haben die Ursache für das Blaumeisensterben bestätigt: Es handelt sich um eine bakterielle Infektion, die bei Meisen eine Lungenentzündung hervorruft. Für Menschen und Haustiere ist der Erreger dagegen ungefährlich.

 

22. April 2020 - Der mysteriöse Krankheitserreger, der das aktuelle Meisensterben verursacht hat, ist identifiziert: Es handelt sich um das Bakterium Suttonella ornithocola, das bei betroffenen Vögeln vor allem eine Lungenentzündung verursacht. Die Identität des Erregers wurde gestern von mehreren Landesuntersuchungsämtern vermeldet. Damit bestätigt sich der Verdacht, den NABU-Expert*innen bereits seit einiger Zeit hegten. Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt und wurde erstmals aus Großbritannien beschrieben.

Bereits seit Anfang März wurden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die offensichtlich krank wirken und kurz darauf versterben. Seit Anfang April ruft der NABU daher dazu auf, Verdachtsfälle dieses Phänomens über ein Online-Formular zu melden. Bis zum gestrigen Dienstag wurden innerhalb von nur 12 Tagen bereits 13.800 Fälle gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen.

 

Vor allem Meisen betroffen

Der Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen.
Suttonella ornithocola betrifft fast ausschließlich Meisenarten, dabei vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt. Mutmaßlich dürften auch die selteneren Arten betroffen sein, wie zum Beispiel die eher auf den Wald beschränkten Tannen- und Haubenmeisen und vermutlich auch Sumpf- und Weidenmeisen. Seltener betroffen sind offensichtlich die größeren Kohlmeisen.

 

Aktuelle Verbreitung

Die aktuelle Karte aller Meldungen bis zum 21. April zeigt eine deutliche Häufung von Fällen vom Saarland und Rheinland-Pfalz über das südliche Nordrhein-Westfalen und Hessen bis nach Thüringen und einen weiteren Schwerpunkt im nördlichen Nordrhein-Westfalen und dem westlichen Niedersachsen. Wie ein offenbar bestätigter Fall aus Brandenburg zeigt, kommt der Erreger auch in Regionen mit einer geringeren Melderate schon vor.
Lediglich in Regionen mit der geringsten Melderate, auf der Karte gelb dargestellt, ist es möglich, dass die Meldungen lediglich eine die üblichen Sterberaten von Vögeln widerspiegeln. Denn auch in Suttonella-Zeiten versterben Vögel selbstverständlich weiterhin auch an anderen Krankheiten oder aus anderen Gründen. Dies betrifft einen großen Teil Ost- und Süddeutschlands. Gerade aus Bayern und Baden-Württemberg gibt es Anzeichen, dass dort noch eine andere Krankheit kursiert, die vor allem Finkenvögel betrifft, nicht aber die seit einigen Jahren durch Trichomoniasis gefährdeten Grünfinken.

Wie stark die Meisenbestände tatsächlich von der für Deutschland neuen Vogelkrankheit beeinträchtigt wurden, werden die Ergebnisse der großen NABU-Gartenvogelzählung im Rahmen der „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen.
Besonders spannend wird es sein, die Ergebnisse der Zählungen der sich an der Aktion beteiligenden Bürger mit dem sich aus der Meldeaktion abzeichnenden Verbreitungsgebiet des „Blaumeisensterbens“ zu verschneiden.

 

Was tun, wenn tote Meisen in OWL gefunden werden?

 

Das Meisensterben beruht auf einer bakteriellen Infektion. Im Verdachtsfall soll mit dem Amtstierarzt des Kreisveterinäramtes

(05231 62-227 oder -228) geklärt werden,ob er das Tier abholt, ob es zum Veterinäruntersuchungsamt geschickt oder dort abgegeben werden soll. Wie das zu bewerkstelligen ist, wird auch mit ihm geklärt.

 

Die Untersuchung ist kostenlos.

 

 

 

 

 

 

Fotos: Martin Düsterberg

 

Der Turmfalke zählt als ursprünglicher Felsbewohner zu den wenigen Gewinnern der Urbanisierung. Türme, hohe Häuser und Scheunen haben ihm einen zusätzlichen Lebensraum eröffnet. Da er auch viele andere Lebensraumtypen, vor allem Waldränder, besiedeln kann, ist der Turmfalke in Deutschland und in ganz Europa relativ häufig anzutreffen. Zum Jagen benötigt der Turmfalke offene Flächen mit niedriger Vegetation. Nicht selten sieht man ihn auch an Straßenböschungen oder steilen Hängen.
In Leopoldshöhe sind Brutplätze u.a.in Trafohäusern und Kirchtürmen bekannt. 
Dort trift diese Greifvogelart immer wieder auf harte Konkurrenz durch Dohlen - gesellige, treue und überaus intelligente Vögel, die oft sehr "besitzergreifend" auftreten und den Falken den Nistplatz streitig machen.

 

Fotos: Hans Dudler

 

Schmetterling des Jahres 2020

ist der Brombeerzipfelfalter 

 

 

Der auf der bundesweiten Vorwarnliste der bedrohten Arten stehende Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi), auch Brombeerzipfelfalter genannt,  wurde von der BUND NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen zum Schmetterling des Jahres 2020 gekürt. Der Bestand des Brombeerzipfelfalters geht an vielen Stellen in Deutschland deutlich zurück. Der Falter gilt in Nordrhein-Westfalen als stark gefährdet, in der Eifel und im Siebengebirge als gefährdet, und bereits ausgestorben ist die Art im Bergischen Land.
Das dramatische Artensterben betrifft auch Arten wie den Grünen Zipfelfalter. Dies ist umso bedenklicher, da der kleine grünschimmernde Falter keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum stellt und sich von vielen unterschiedlichen Pflanzen ernähren kann. So fressen die Raupen Blüten, Blätter und unreife Früchte von vielen verschiedenen Pflanzenarten. Auch die ausgewachsenen Schmetterlinge saugen Nektar an unterschiedlichen Blüten wie Hahnenfuß, Klee, Weißdorn oder Hartriegel.
Der Grüne Zipfelfalter gehört trotz seiner Farbe zu der Familie der Bläulinge. Er lebt auf strukturreichen offenen und halboffenen Standorten wie lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen und Heiden. Viele solcher Kulturlandschaften werden heutzutage nicht mehr bewirtschaftet und wachsen zu. Aber auch wenn Flächen intensiver landwirtschaftlich genutzt und gedüngt oder aber aufgeforstet werden, geht Lebensraum für den Falter verloren.

Der Grüne Zipfelfalter fliegt sehr früh und relativ lange, von April bis Mitte Juli, er ist anhand seiner leuchtend grünen Flügelunterseiten eindeutig zu erkennen. Da er die Flügel beim Sitzen fast immer zusammenklappt, ist er zwischen den Blättern gut getarnt. Die braunen Flügeloberseiten sind so gut wie nie zu sehen. Der Schmetterling hat eine Flügelspannweite von etwa 25 Millimetern und gehört damit zu den kleinen Faltern. Seine Verbreitung erstreckt sich von Nordafrika über ganz Europa bis nach Sibirien.
In der Westfälischen Bucht, und damit auch im Sennebereich, werden meist die verbuschten Zwergstrauchheiden in sonnigen Lagen, aber auch Lichtungen und offene Gebüschstrukturen als lebensräume angenommen.
Die Weibchen legen die grünlichen Eier in der Nähe der Blütenknospen der Nahrungspflanzen ab. Auch die Raupen, die aus den Eiern schlüpfen, sind grün gefärbt. Die Überwinterung erfolgt als braune Puppe am Erdboden. Bei Störungen können die Puppen zirpende Geräusche machen.
Die Organisationen küren seit 2003 den Schmetterling des Jahres, um auf die Bedeutung und Bedrohung der Arten aufmerksam zu machen. Nur ein Drittel der Tagfalterarten in Deutschland sind noch ungefährdet.
Die Raupen bevorzugen zunächst Blüten und unreife Früchte, später auch Blätter von verschiedene Pflanzenarten: häufig Schmetterlingsblütler (z.B. Ginster), Heidekrautgewächse (z.B. Heidelbeere) oder Zistrosengewächse (z.B. Sonnenröschen) oder Brombeeren

Die Weibchen legen die Eier an oder in der Nähe von Blütenknospen ab. Eier (Durchmesser: ca. 0,7 mm; Höhe: ca. 0,5 mm) sind grünlich mit feiner weiß gefärbter Wabenstruktur.
Die Entwicklungsdauer der Eier, bis zum Schlüpfen der Raupe, beträgt 5-10 Tage. Die Raupen sind grün mit einem gelben Streifen auf jeder Seite, erwachsene Raupe ist 15 mm lang.
Die Entwicklungsdauer der Raupe bis zur Verpuppung beträgt ca. 22-30 Tage, Überwinterung als Puppe am Boden, die braune Puppe liegt frei am Boden und ist durch ihre Farbe gut getarnt. Puppe kann interessanterweise bei Störungen zirpen.

Die Gefährdungsursachen sind abschließend nicht klar zu benennen, vermutete Gründe:
Allgemeine Reduzierung bzw. Verschlechterung des Lebensraumes durch

(1) Nutzungsaufgabe und damit Zuwachsen von Magerrasen, Heiden und Moore

(2) Nutzungsintensivierung von eher mageren Standorten durch Landwirtschaft u.a. durch Düngung

(3) Aufforstungen bzw. forstliche Nutzungsänderungen

 

Der Grüne Zipfelfalter gilt als Beispiel für den negativen Bestandstrend bei ehemals weit verbreiteten Arten mit geringer Spezialisierung.

Für NABU-Mitglied Martin Düsterberg ist die Natur ein Erlebnisraum, seine Aufnahmen zeigen die ganze Schönheit der Insekten.

 

Schützen Sie unsere Insekten und pflanzen Sie

Bäume und Sträucher für Bienen und Insekten an!

 

Eine Empfehlungsliste in Zusammenarbeit mit der bayrischen Baumschulwirtschaft

finden Sie hier:

 

http://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenbau/dateien/bf_gesamt_bienengehoelze_in.pdf

 

Mithilfe einer Projektförderung durch die Deutsche Postcode Lotterie wertet die NABU-Gruppe derzeit ein ca.2 ha großes Wiesengelände im Ortsteil Bexterhagen ökologisch auf. 

Dort entsteht gerade eine große Streuobstwiese, es werden 2 Gehölzinseln und auch 2 Gehölzstreifen angelegt.

Daneben sollen Bruch-und Lesesteinhaufen sowie Wurzelstubben und  Totholzhaufen Kriechtieren als Unterschlupf dienen und Versteckmöglichkeiten bieten. 

 

Durch die großzügige Unterstützung der Deutschen Postcode-Lotterie ist die Leopoldshöher NABU-Gruppe nun in der Lage, einen bedeutenden Beitrag zum Wiesenschutz zu leisten.

 

In Bexterhagen kann so mithilfe von Fördermitteln durch die Lotterie in Höhe von 5000 € ein ca.2 ha großes Wiesengelände optimal aufgewertet werden.

Zusammen mit einem Eigenanteil von 3000 € stehen dafür insgesamt 8000 € zur Verfügung. 

 

Damit versucht die NABU-Gruppe Leopoldshöhe ein Zeichen zu setzen, indem auf einem alten, brachgefallenen Grünlandstandort ein hochwertiges Biotopgefüge entwickelt werden soll.
Anmerkungen zur Entwicklung und Pflege von solchen wertbestimmenden Biotopstrukturen: - Erhaltung eines unzerschnittenen Landschaftsteiles in seines Gesamtheit (Wertkriterium „relative“ Großflächigkeit als „Trittsteinbiotop“ im Zuge einer Biotopvernetzung) - Erhaltung und Entwicklung von Pufferzonen in ihrer Funktion als Schutz vor Eutrophierung, Emissionen und Störungen aller Art - Das Ziel ist, Gewässerstrukturen für zahlreiche, unterschiedliche Tiere und Pflanzen anzulegen - zum Beispiel „Trittsteinbiotope“ für Amphibien (etwa Kreuzkröte und Bergmolch) - Auch eine Funktion als Rastplatz und Nahrungshabitat für überregional seltene Wasser- und Zugvögel (Kranich, Flussregenpfeifer, Kiebitz) wird angestrebt.

Der eine oder andere kann sich vielleicht noch an die Einwanderung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) erinnern. Die war damals in unserer Region auch nicht bekannt. - Jetzt scheint sich eine weitere Art der Webespinnen auf "Expansionskurs" zu befinden, der Dornfinger (Cheiracanthium punctorium). Diese "zutraulichen" Tierchen bevorzugen langrasige Biotope an exponierten Wärmestandorten. An geeigneten Stellen sollte zukünftig auf diese Art, mit ihren charakteristischen Wohngespinsten, geachtet werden. Wir dürfen gespannt sein.

Das nachfolgende Video zeigt ein Dornfinger-Weibchen bei der Nestbewachung

Fotos: Hans Dudler

 

Stickstoffdüngung schadet Faltern

 

Die Düngung von Pflanzen führt zum Schmetterlingssterben: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der Prof. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück beteiligt war und die jetzt in der Fachzeitschrift „Oecologia“ veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit seinen Co-Autoren Susanne Kunze von der Universität Bayreuth und Thilo Heinken von der Universität Potsdam hat Fartmann darin erstmals belegt, dass die aktuellen Düngeraten in der Landwirtschaft den physiologischen Toleranzbereich der meisten Schmetterlingsarten überschreiten. "Somit trägt die Düngung direkt zum flächendeckenden Rückgang vieler Schmetterlingsarten bei", heißt es in einer Mitteilung der Universität Osnabrück.

 

Ampferspanner

Die landwirtschaftliche Intensivierung gilt als Hauptursache für das flächendeckende Verschwinden vieler Schmetterlingsarten in West-und Mitteleuropa. Der Rückgang der Artenvielfalt wurde dabei häufig mit dem Verlust sowie der zunehmenden Degradierung und Fragmentierung der Habitate in Verbindung gebracht. Direkte Veränderungen der Wirtspflanzenqualität für Insekten blieben dagegen bisher weitgehend unberücksichtigt. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Universitäten Potsdam und Osnabrück zeigen jedoch, das zu hohe Stickstoffkonzentrationen in den Wirtspflanzen zu einer stark erhöhten Sterberate bei Schmetterlingsraupen führen können.

Seideneulchen

In der Untersuchung wurden in einem experimentellen Ansatz die Überlebenschancen von insgesamt sechs weitverbreiteten Tag- und Nachtfalterarten darunter Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas), Seideneulchen (Rivula sericealis) und Ampferspanner (Timandra comae) unter verschiedenen Düngeszenarien untersucht. Die Stickstoffgaben entsprachen dabei den in der mitteleuropäischen Landwirtschaft aktuell üblichen Düngemengen. Die Düngung hat dabei zu einer Zunahme des Stickstoffgehalts in den Wirtspflanzen und gleichzeitig zu einer deutlich erhöhten Mortalität der Schmetterlingsraupen aller Modellarten geführt. Mit den Forschungsergebnissen liegt nun erstmalig ein Beleg vor, dass die heutzutage üblichen Düngemengen physiologischen Toleranzbereich der meisten Schmetterlingsarten überschreiten dürften. Es ist somit davon auszugehen, dass die Düngung und atmosphärische Stickstoffdepositionen durch ihren Einfluss auf die Wirtspflanzenqualität direkt zum flächendeckenden Rückgang vieler Schmetterlingsarten beitragen. Die hier wissenschaftlich fundiert herausgefunden Resultate bestätigen allerdings die seit langer Zeit bei Schmetterlingskundlern bekannte Tatsache, dass auf stark gedüngten Flächen nur wenige Arten vorkommen. So verläuft beispielsweise die Raupensuche auf Intensivgrünland in aller Regel ergebnislos. 

Die Intensivierung der Landwirtschaft mit der damit einher gehenden Erhöhung des Nährstoffgehaltes durch Düngung setzt auch dem Schmetterling des Jahres 2019, dem Schachbrett zu.

Demgegenüber finden sich auf Extensivgrünland, z. B. Magerrasen, dürftigem, ungedüngtem Weideland oder grasigen Brachen oft große Mengen der unterschiedlichsten Schmetterlingsarten.

 

 


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