Willkommen beim NABU Leopoldshöhe

 

Für Mensch und Natur

 

Die NABU-Gruppe Leopoldshöhe möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen.

Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen, informieren und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln, - gerne durch Ihre Mithilfe, Ihre Unterstützung oder Ihre Anregungen.

 

 

Der aktuelle NABU-Lippe Newsletter "Zaunkönig" ist fertig gestellt, ihr findet ihn hier:

Trafotürme können wahre Schmuckstücke in der Landschaft sein,Gebäude die sich kunstvoll gestalten lassen und die dadurch die erhöhte Aufmerksamkeit der Menschen auf sich lenken.

Hier haben Zeichnerin oder Zeichner gekonnt Platz gelassen für zahlreiche Nistkästen und Behausungen für die verschiedensten Vogel- und Insektenarten.

 

Martin Düsterberg entdeckte das Kleinod in Bad Staffelstein-Vierzehnheiligen.

 

 

 

 

 

 

 Welche Pflanze ist das?

 

 Mehr dazu in der Rubrik

      "Ratebilder"

 

 

 

 

Wintervogelbilder im Garten, von Martin Düsterberg

Video: Martin Düsterberg

Einmalig aussehende Überwinterer - Federgeistchen

 

Links: Gemeine Federmotte (Emmelina monodactyla)

Rechts: Stachelfingriges Federgeistchen

(Amblyptilia acanthadactyla)

 


Futterpflanzen des Stachelfingrigen Federgeistchens

(Kriechende Hauhechel, Gewöhnlicher Augentrost)

 

 

 

 

Polfeld (Namibia)

Foto: Oliver Schneider, Hobby-Astronon

 

 

Unkrautkiller Glyphosat

 

Agrarminister Schmidt ermöglichte für weitere 5 Jahre die Verwendung des umstrittenen Agrargiftes in der EU

 

 

Fotos: Martin Düsterberg

 

Vögel im Winter

Star ist Vogel des Jahres 2018

Imitationstalent unter den Vögeln wird immer seltener

Foto: Ursel Strümpler

 

Immer wieder ein besonderer Anblick- Starenschwarm am Himmel

 

Foto: Dennis Wolter

 

Star im Übergang zum Prachtkleid

 

 

Im Herbst, manchmal schon im Spätsommer kann man, wie hier in Leopoldshöhe, oft große Starenschwärme auf Hochspannungsleitungen sitzen sehen.

 

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Mehr über den Star finden Sie in der Rubrik

 

"Vogel des Jahres 2018"

 

Foto: Hans Dudler

 

Was ist das wohl?

 

Nein, kein Schützengraben aus dem 1. Weltkrieg. Das ist die "Fahrspur" eines Maishäckslers!

 

Gesehen in Bad Salzuflen/Wülfer.

 

 

Tja, mit den Maschinen lässt sich doch wesentlich umweltverträglicher arbeiten.................

Weitere Beispiele für die konventionelle Landbewirtschaftung finden Sie unter der Rubrik:

"Moderne Landwirtschaft"

Als regelmäßig im späten Sommer wiederkehrender Gast findet sich Dicranopalpus ramosus- einen deutschen Namen für diese Weberknechtart gibt es noch nicht- an Hauswänden ein.

Starr und regungslos verharren die Tiere, wie dieses Männchen, tagsüber in den Wandvertiefungen, erst in den Abendstunden setzen sie sich in Bewegung und gehen auf Beutefang.

 

 

 Vergängliche Schönheit

 

 

Das Indisches Springkraut kann binnen kurzer Zeit riesige Flächen insbesondere an Fließ-und Stillgewässern, in Auwäldern, an Waldrändern und auf Lichtungen erobern. In Hochwassergebieten sorgt ein regelmäßiger Nachschub von Nährstoffen dafür, dass sich diese gebietsfremde Pflanze an fast den gleichen Stellen lange Zeit gut behaupten kann.

Vergleichbar mit dem Mais, der aus einem kleinen Samenkorn in nur wenigen Monaten eine ähnlich riesige Pflanze hervorbringt und dafür Unmengen Stickstoffverbindungen benötigt, entwickelt  das Indisches Springkraut beinahe eben solche Wachstumsleistungen. 

 

Unsere Beobachtungen in der Region zeigen, dass der Massenvermehrung der Invasivpflanze durchaus Grenzen gesetzt sind: Wie hier an der Grester Straße am Holzkampbach zu sehen ist, gewinnen hier wieder u.a. Brennnesseln und Disteln die Oberhand.

 

Die Fotos auf der rechten Seite zeigen den Straßenrandbewuchs im Sommer 2015, auf der linken Seite ist der heutige Zustand zu sehen.

 

 

Oft ist dieses gebietsfremde Gewächs, das Indische Springkraut, nur noch die einzige verbliebene blütenreiche Pflanzenart in den Auen, an vielen Fließ-und Stillgewässern - neben Brennnesseln, Kratzdisteln und Klettenlabkraut.

Foto: Hans Dudler

 

Ackerhummeln (Bombus pascuorum) versuchen während des Blütenbesuches tief in die Blüte einzudringen.

 

 

 

 

Abschied- für immer ?

 

 Landschaftsverarmung begegnet uns heute nahezu schon überall.

Stets geht sie auch mit einem Artenverlust einher.

 

Viele Menschen sind sich offenbar immer noch nicht bewusst,

dass in unserem Umfeld die Natur auf dem Rückzug ist, für Tiere und Pflanzen kein Platz mehr zur Verfügung steht.

Erst wenn dies nicht nur beklagend zur Kenntnis genommen wird, besteht die Aussicht, etwas dagegen zu tun!

Bis vor einigen Jahren noch begannen Tagpfauenaugen in der Zeit von Mai bis Juni mit der Eiablage. Es entwickelte sich im Sommer eine Generation, die mit Unterbrechungen bis in den Herbst hinein flog. 

Mittlerweile beobachten wir hier in OWL, dass die Art wiederholt eine 2.Generation hervorbringt, von der jetzt zahlreiche Gelege mit bereits größeren Raupen an Brennesselbeständen zu finden sind, die in vollsonnigen Lagen wachsen.Trat diese Generation früher fast nur in der Oberrheinebene und am südöstlichen Alpenrand auf, werden solche Hochsommerraupen nun regelmäßig aus weiten Teilen Mitteleuropas gemeldet.

Lediglich in Norddeutschland werden sie nur vereinzelt in warmen Jahren gefunden- diese erleben wir allerdings immer öfter!

 

Gelege einer 2.Generation des Tagpfauenauges auf Brennnesseln

Fundort: Bechterdissen, Im Schmeltebruch

 

In Ostwestfalen-Lippe angekommen - Buchsbaumzünsler frisst Pflanzen kahl

 

 

Das hat gerade noch gefehlt: Neben dem grassierenden Triebsterben bei Buchsbäumen durch den Schadpilz Cylindrocladium buxicola werden diese Hecken-und Strauchgewächse in der Region von nimmersatten und stark vermehrungsfähigen Raupen des Buchsbaumzünslers befallen.

Foto: Hans Dudler

 

Dutzende Raupen des Pflanzenschädlings wurden von Hans Dudler und Ewald Thies am 2. August 2017 in einem Garten in Leopoldshöhe entdeckt.
Dabei handelt es sich um den Erstnachweis dieser Art in Lippe.

Nur wer einen geübten Blick entwickelt, bekommt mit, was sich im Innern seiner gehegten Buchsbaumhecke abspielt: Viele Hinweise lassen sich nämlich nicht erkennen, wenn die gefräßigen Raupen des invasiven ostasiatischen Kleinschmetterlings ihr Fraßwerk verrichten. Lediglich unauffällige Gespinste deuten auf einen Raupenbefall hin, an den Blättern befallener Pflanzen sind oft nur noch die Blattrippen oder der Blattstiel sowie Reste vertrockneten, hellbeigen Blattgewebes vorhanden. 

Die Raupen halten sich zum Schutz in Kammern auf, die durch Formen und Verkleben von Blättern entstehen. Sie nutzen ihre Fähigkeit, Fäden zu erzeugen, zum Verkleben der Blätter und auch bei der Flucht - um sich an einem Faden schnell herab zulassen. Die Gespinste der Kokons sind recht dicht gesponnen und erschweren die Bekämpfung der Schadinsekten.

 

 

 

Es gibt Möglichkeiten, den Raupen oder Puppen ohne schädlichen Chemieeinsatz zuleibe zu rücken!

 

Näheres zur Lebensweise der Falter und Raupen und zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers finden sie hier:

 

 

http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Cydalima_Perspectalis

 

 http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Cydalima_Perspectalis

Foto: Heidrun Mühlberger

 

Diese Wespenspinne hat sich im Garten von Heidrun Mühlberger die Fetthenne als Fangplatz ausgesucht. Sohn David hat das Krabbeltier schon mit zappelnden Fliegen versorgt.

So konnten die beiden dem spannenden Schauspiel beiwohnen, wie die Spinne auf das Futterangebot zugreift und ihre Beute einwickelt. 

Weißer Vogel im hinterlippischen Bergland - was kann das denn wohl sein?

 

 

Blühwiese im Gewerbegebiet Asemissen-West

 

Dieser von der NABU-Gruppe eingesäte attraktive Blühstreifen wird bei gutem Wetter von vielen Hummeln, Honigbienen, Wildbienen und Tagfaltern angeflogen

 

Immer weniger Bienen,Schmetterlinge, Käfer

 

In manchen deutschen Regionen gibt es heute 80 Prozent weniger Insekten als noch vor 30 Jahren.

Und was hinzu kommt: Das Insektensterben ist mitverantwortlich für das Vogelsterben!

Allmählich, hoffentlich nicht zu spät, kommt die Einsicht, dass unverzüglich gehandelt werden muss, um dem Artenschwund entgegen zu wirken.

 

 

 

 

Abendliche Kulissen im Park Gut Eckendorf

Eine große Zahl ornithologisch interessierter Naturfreunde hatte sich auf dem Gelände von Gut Eckendorf eingefunden, um den Worten des Vogelkundlers Dirk Grote zu lauschen und, natürlich, um die Rufe und Gesänge heimischer Vögel kennen zu lernen.

 

 

Nicht nur die fliegenden Sänger, auch der beeindruckende, ansehnliche alte Baumbestand im Park fanden ein großes Interesse bei den Besuchern.

Wobei in Erinnerung gerufen wurde, dass gerade alte Bäume einen unschätzbaren Wert nicht nur für die Vögel darstellen. 

Langzeitstudie:

Insektensterben schreitet voran

In Deutschland gibt es immer weniger Insekten. Das bestätigt eine Langzeitstudie des Entomologischen Vereins Krefeld. Wie der Verein, der mit der Naturschutzorganisation NABU zusammenarbeitet, belegt, ist die Biomasse der Fluginsekten allein in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 15 Jahren um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Für viele Tierarten und für den Menschen habe dies schwerwiegende Folgen. 

Jungtiere finden zu wenig Nahrung

Gründe sind laut Artenschutzzentrum Leiferde europaweit fehlende Lebensräume und zu wenig Nahrung. Die Vögel fänden nicht genügend Insekten. Das bestätigt die Langzeitstudie des Entomologischen Vereins  Krefeld. Demnach ist die Biomasse der Fluginsekten in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 15 Jahren um 80 Prozent zurück gegangen. Gerade für Jungtiere seien Insekten jedoch eine wichtige Nahrungsgrundlage, so die Artenschützer.

Häufiges Lippenblütengewächs - die Gefleckte Taubnessel

Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein heimischer Strauch, der schon früh im April zumeist üppig blüht  und intensiv duftet.

Wo, wie hier im Bad Salzufler Stadtwald, lichte Laubwaldstrukturen vorherrschen, pulsiert das Leben!

Dieses sehr merkwürdig aussehende Tier fand Marieluise Janny aus Asemissen  in ihrem Garten. Es bewegte sich, ohne Beine,

im Schneckentempo vorwärts und verhielt sich bei Berührung äußerst schreckhaft.

 

Mehr dazu in der Rubrik

 

Beobachtungen/Entdeckungen

 

Wald-Schlüsselblume (Primula elatior), auch Hohe Schlüsselblume genannt. 

Echte Schlüsselblume oder Wiesen-Schlüsselblume

(Primula veris).

Totholz-voller Leben

Weitere Fotos dazu in der Rubrik

 

 

Totholz & alte Bäume



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