Willkommen beim NABU Leopoldshöhe

 

Für Mensch und Natur

 

Die NABU-Gruppe Leopoldshöhe möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen.

Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen, informieren und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln, - gerne durch Ihre Mithilfe, Ihre Unterstützung oder Ihre Anregungen.

 

 

Häufiges Lippenblütengewächs- die Gefleckte Taubnessel

Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein heimischer Strauch, der schon früh im April zumeist üppig blüht  und intensiv duftet.

Die Vielblütige Weißwurz ist eine häufige Waldpflanze.

Wo, wie hier im Bad Salzufler Stadtwald, lichte Laubwaldstrukturen vorherrschen, pulsiert das Leben!

Das Wiesenschaumkraut - Wildkraut, Heilgewächs, Nektarpflanze für Bienen, Falter, Schwebfliegen.

 

Mehr zu dieser Pflanze findet ihr

in der Rubrik

 

Frühblühende Pflanzen

 

 

 

 

Dieses sehr merkwürdig aussehende Tier fand Marieluise Janny aus Asemissen  in ihrem Garten. Es bewegte sich, ohne Beine,

im Schneckentempo vorwärts und verhielt sich bei Berührung äußerst schreckhaft.

 

Mehr dazu in der Rubrik

 

Beobachtungen/Entdeckungen

 

Foto: Heidrun Mühlberger

 

Früher, im Fluge an einen Kolibri erinnernden Gast im Garten- der große Wollschweber (Bombylius major), auch Hummelschweber genannt. 

Die Larven dieser mit einem sehr langen, nicht einziehbaren Rüssel ausgestatteten Insekten leben parasitär von Larven der Solitärbienen, Grabwespen und verschiedener Eulenfalterraupen. 

Wald-Schlüsselblume (Primula elatior), auch Hohe Schlüsselblume genannt. 

Echte Schlüsselblume oder Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris).

Dies ist einer von zwei nach Bauanleitung angefertigten "Mündener Hornissenkästen", die auf dem Hof von Familie Tönsmann in Bexterhagen an alten Bäumen aufgehängt wurden.

Nicht wie im letzten Jahr am Fachwerkhaus, sondern in den Kästen am Teich sollen die Hornissen nun ihren Staat gründen und sich ungestört entwickeln können.

Die Schwalben kommen!

Schon recht früh, im März, treffen die ersten Rauchschwalben bei uns ein. In Scheunen und Ställen bauen sie ihre Nester auf Dachbalken oder Eisenträgern, auf Mauervorsprüngen, über Lampen oder Wasserleitungen.

Das Foto vom letzten Jahr zeigt auf Futter wartende, hungrige Jungschwalben im Pferdestall von Angela und Gerald Winter in Bexterhagen.

 

 

Die Frühlingswärme lässt nicht nur Schmetterlinge, sondern auch Käfer aktiv werden.
Hier ist ein Ameisenbuntkäfer (Thanasimus formicarius),auch Gemeiner Ameisenbuntkäfer genannt, zu sehen.

Die Käfer zählen zu den wichtigsten Prädatoren der Borkenkäfer, die in unseren Wäldern als gefürchtete Forstschädlinge angesehen werden. Diese Insekten, aber auch andere natürliche Gegenspieler der Borkenkäfer wie etwa Spechte oder Schlupfwespen sind wichtige Regulatoren im natürlichen Waldgefüge, ihren Arten muss eine höhere Aufmerksamkeit als bisher geschenkt werden.

 

 Was versteht man unter einem Prädator (Räuber)?

Prädatoren (Räuber) im engeren Sinne sind ausschließlich die Lebewesen, die andere töten, um sich von ihnen zu ernähren, und die dies regelhaft tun. Prädatoren sind in der Regel größer als ihre Beute und benötigen meist mehrere Organismen zu ihrem Überleben. Typischerweise sind die Populationen von Prädatoren kleiner als die der Beute.

 

Wer selbst gebaute Insektenhotels im Garten aufhängt, kann anschaulich aus nächster Nähe am Brutgeschehen von Wildbienen teilhaben.

Nicht immer jedoch stellt sich dabei der gewünschte Erfolg bei der Belegung der Nisthöhlungen ein.

Hier sind zwei Wildbienen-Nistblöcke zu sehen, die wie man sieht, in letzten April sehr gut von den Tieren angenommen wurden.

Wer Interesse an diesen mehrjährig verwendbaren, darüber hinaus auch gut zu reinigenden Nistblöcken hat, kann sich unter 

ewaldthies@gmx.de melden.

NABU-Mitglieder erhalten beim Hersteller einen Preisnachlass von 10%.

Der Wald-Goldstern

ist oft an Fließgewässern, wie hier in den Ufer-und Auwaldbereichen der Windwehe zu finden.

Er gedeiht meist an schattigen Standorten,auf feuchten, nährstoffreichen Mullböden.

Totholz-voller Leben

Weitere Fotos dazu in der Rubrik

 

 

Totholz & alte Bäume

Beide Fotos: Martin Düsterberg

Diese Rotwangen- Schmuckschildkröte hat den Winter in einem Regenrückhaltebecken in Asemissen gut überstanden und sonnt sich ausgiebig.

Auch der C-Falter genießt nach der Überwinterung die Sonne.

Schulauszeichnungen mit der Plakette

"Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten"

 

NABU NRW prämiert Schulen mit schmetterlingsfreundlichen Gärten

 

Jedes Jahr werden im Rahmen des Projektes „Zeit der Schmetterlinge“ Grundschulen, weiterführende Schulen und Schulen mit besonderen Aufgaben, aber auch Kindergärten in NRW mit der Plakette „Schmetterlingsfreundlicher Garten“ ausgezeichnet.

In Nordrhein-Westfalen gibt es fast 6000 staatlich anerkannte private und öffentliche Schulen und über 1000 Kindergärten. Das größte Augenmerk wird in den Schulen auf die Lerninhalte gerichtet, die von den Lehrern vermittelt werden sollen. Der Außenbereich der Schule wird dabei häufig nicht beachtet. Schulhöfe sind häufig Asphaltwüsten, obwohl es mittlerweile sehr gute Konzepte für ein naturnahes Schulleben im Freien gibt. 

Doch mittlerweile richtet auch das Lehrpersonal den Blick auf das Außengelände und will mit großem Engagement das Lehrumfeld ändern. Die Schulhöfe lassen sich jedoch nicht ohne großen finanziellen Einsatz umgestalten. Manche haben aber das Glück, Platz und Raum für die Anlage eines Schulgartens zu haben. Andere müssen mit Grünstreifen um das Gebäude herum auskommen. In beiden Fällen ist es aber möglich eine ansprechendere Außengestaltung umzusetzen.

 

In Kindergärten wird deutlich häufiger auf die Gestaltung des Außenbereichs geachtet. Doch häufig ist es mit Rasen und ein paar Büschen schon getan. Auch hier gibt es Möglichkeiten, den Kindern einen naturnäheren Aufenthalt im Freien zu ermöglichen. 
In einigen Schulen und Kindergärten werden neue Konzepte ausprobiert und die Lehrer machen häufig eine besondere Erfahrung: Kinder, die in Schule und Kindergarten auffälliges Verhalten zeigen oder unruhig sind und nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, erleben sie im Außenbereich bei der Arbeit in Garten oder Hochbeeten ganz anders. Spätestens, wenn sie wieder in den Klassenraum kommen, erscheinen sie ausgeglichener, zufriedener und ruhiger. 

Das Projekt "Zeit der Schmetterlinge" möchte diesen Prozess der Umgestaltung oder Neugestaltung von Außenbereichen vorantreiben und mit dem gewonnenen, naturnäheren Raum auch Platz für heimische Pflanzen und Tiere schaffen. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Schmetterlingen und Insekten, die in den letzten Jahrzehnten stark dezimiert wurden.

Schulen und Kindertagesstätten können sich anmelden, um am Wettbewerb "Zeit der Schmetterlinge" teilzunehmen. Voraussetzung ist, dass die Schule oder Kita einen naturnahen, schmetterlingsfreundlichen Garten oder eine entsprechende Fläche angelegt hat oder anlegen möchte. Für die Teilnahme am Wettbewerb benötigen wir Fotos, die die Fläche zeigen, einzelne Pflanzen und Tiere, Insektenhotels u.ä. Fotos von Schülern dürfen nur mit der Erlaubnis der Eltern eingereicht bzw. veröffentlicht werden. Die Bilder der Schulgärten werden von einer Jury begutachtet und die Sieger jedes Jahr gekürt. Für die Gewinner gibt es ein kleines Geschenk, die Schule wird auf unseren Seiten und der Öffentlichkeit vorgestellt und erhält die Plakette "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten".

Wenn Sie sich für die "Zeit der Schmetterlinge" in diesem Jahr bewerben möchten, mailen Sie bitte an schmetterlingszeit@nabu-nrw.de

Willkommener Mitgliederzuwachs

 

In den Monaten November und Dezember 2016 haben sich erfreulicherweise 85 Naturinteressierte in Leopoldshöhe

für eine Mitgliedschaft im Naturschutzbund entschieden.

 

 

 

Foto: Martin Düsterberg

 

 

Freundlich zugesandte Fotos der Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter

Foto: Martin Düsterberg

Foto: Martin Düsterberg

Foto: Birgit Lahode

Foto: Martin Düsterberg

Foto: Ingo Briegel

Foto: Martin Düsterberg

Foto: Martin Düsterberg

Foto: Martin Düsterberg

Gelbwangen-Schildkröten, Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Asemissen-West

Foto: Martin Düsterberg

 Rotwangen-Schildkröte, Leopoldshöhe, Regenrückhaltebecken am Krähenholz

Mini-Drache mit Warnweste

Der Feuersalamander ist „Lurch des Jahres“ 2016

Der Feuersalamander leidet unter der Vernichtung seiner Lebensräume.

Die Intensivnutzung von Laubmischwäldern, deren Zerschneidung durch Straßenbau sowie Gewässerausbau und Besatz mit Fischen in den Larvengewässern sind für einen rückläufigen Bestandstrend verantwortlich.
Auch ein tödlicher Hautpilz bedroht den Lurch.

So sah der einzige Leopoldshöher Feuersalamander- Laichlebensraum noch vor einigen Monaten aus!

Hier herrschten ideale Lebensbedingungen für Feuersalamander-Larven.

Sowohl im Quellbereich als auch in strömungsarmen Bachlaufabschnitten wurden Larven abgesetzt. 

Und so sieht es hier jetzt aus!

Bäume - was bedeuten sie uns noch

 

Sie sind die gewaltigste, eindrucksvollste und eine der langlebigsten Schöpfungen unserer Natur.
Sie bringen Abwechslung in die Landschaft, spenden Schatten in der Hitze und bieten anderen Pflanzen und zahlreichen Tieren vielfältigen Lebensraum.

Auch auf der symbolischen Ebene haben Bäume große Bedeutung für uns Menschen. Die Kelten sahen den Baum als Sinnbild für die Balance zwischen den Welten, die Vereinigung von oben und unten, für Gleichgewicht und Harmonie. Sie betrachteten den unendlichen Kosmos als riesigen Baum, dessen Wurzeln tief in die Erde und dessen Zweige hoch hinauf in den Himmel reichten. In modernen Yoga- und Qi Gong- Kursen rund um die Welt wird die Pose „Baum“ eingeübt und praktiziert. Bringt sie doch Ruhe und Stabilität für unseren Geist und Körper in unserem sonst  hektischen Alltag.

Oder denken wir an unseren Brauch, zur Geburt des Kindes einen Baum zu pflanzen, der es auf dem Weg durchs Leben begleiten soll. Dieser "Lebensbaum" ist ebenfalls in allen Kulturen verankert, und überall stellt er den Inbegriff des Leben dar: „Bäume sind Heiligtümer. Sie predigen das Urgesetz des Lebens“.
Diese Worte des Dichters und Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1962) verdeutlichen die Wertschätzung, die Bäumen seit jeher zuteil wurde. Wie ein Baum durchlebt auch der Mensch Phasen des Wachsens, Blühens, Reifens, Welkens und Vergehens.
Ein Prozeß, der weit über ein Menschenleben hinausgeht und den uns die schöne, majestätische Linde an der Kirche in Lage/Heiden vor Augen führt. Liebevoll von der dörflichen Gemeinde „unsere Tanzlinde“ genannt, wird ihr Alter auf mehrere hundert Jahre geschätzt. Was hat sie nicht schon alles gesehen? Furchtbare Kriege zogen an ihr vorüber, Recht wurde unter ihr gesprochen, Liebespaare küßten sich in ihrem Schatten und viele, fröhliche Feste wurden und werden immer noch um sie herum feiert. Die alte Tanzlinde ist das heimliche Herz des Dorfes seit vielen hundert Jahren.

Doch an vielen anderen Orten in Lippe nimmt das Ansehen von und der Respekt vor alten Bäumen heutzutage leider rapide ab.
„Obwohl die Klimabeschlüsse von Paris uns nahelegen, dass es nicht ausreicht, Bäume zu pflanzen, sondern vielmehr dafür zu sorgen, gerade alte Bäume zu erhalten, lässt sich dies vielen Menschen kaum noch vermitteln“, stellt Bernd Milde, der Vorsitzende des NABU Lippe besorgt fest. Woran mag das liegen? Hat unser modernes Leben keine Zeit mehr für Geschichte und Tradition? Wohl kaum, denn gerade unsere jungen Familien legen wieder Wert auf Tradition und Nachhaltigkeit. Natur erleben und Wandern im Wald sind ein großer ökonomischer Markt geworden. Die Outdoorbranche boomt und das nicht nur in Deutschland. Und doch nehmen die Fälle von großangelegten Baumfällaktionen im Kreisgebiet seit Jahren zu, Baumfrevel eingeschlossen. Es mag sicher richtig sein, dass Stürme und immer häufiger vorkommende, lange Trockenperioden einzelne Bäume und ganze Wälder anfälliger machen. Und auch die Verkehrssicherheit und die Verkehrssicherungspflicht einen anderen Stellenwert einnehmen als zu früheren Zeiten.
Wärme liebende, invasive Schadorganismen machen Bäumen mittlerweile schwer zu schaffen - holzzersetzende Pilze, Schadbakterien und tierische Holzschädlinge führen zu einer vorzeitigen und zumeist einschneidenden Schwächung von Bäumen.
Begünstigt wird dies, wenn der Mensch ans Werk geht, noch durch falschen Baumschnitt, sog. Baum-Verschnitt, mit Folgeschäden am Stamm, an Ästen und Zweigen.
Die kurzen Meldungen in der Presse mit Ankündigungen zu geplanten  Baumfällungen und wortreichen Erklärungsversuchen dazu hinterlassen derweil beim aufmerksamen Leser einen  gewissen Beigeschmack und werfen die berechtigte Fragen auf:

Ist es wirklich immer nötig, Bäume, insbesondere unsere alten, wertvollen Schönheiten zu beseitigen? Was werden wir den nachfolgenden Generationen hinterlassen? Wenn wir heute keinen Baum alt werden lassen, werden unsere Kinder alte, majestätische Bäume nur noch im Internet kennenlernen oder auf einem Schulausflug in einen Nationalpark sehen. Ist das genug?

Und ist es nicht irrsinnig, in unseren Städten Umweltzonen einzurichten und gleichzeitig gesunde Bäume abzuholzen?
Die meisten Kommunalpolitiker vertrauen den Experten, müssten deren Handeln aber mehr nachhaltig hinterfragen. „Baumschutz ist nicht nur aktiver Klimaschutz. Es ist Denken und Handeln in Generationen!“ fügt Edda Affeldt, Pressesprecherin des NABU Lippe nachdenklich hinzu.


Da es mancherorts in Lippe bereits keine Baumschutzsatzungen mehr gibt, sollten wir Lipper unsere Kritik an dem lokalen Umgang mit Bäumen direkt gegenüber den Verwaltungen und Politikern äußern.

Wie ist Ihre Ansicht zu dem Thema?? Welches ist Ihre ganz persönliche, schöne Baum-Geschichte? Sehen Sie einen Ihrer alten Baum-Gefährten in Gefahr?

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit unter

info@nabu-leo.de

Die hunderte Jahre alte Eiche im Düsternsiek bei Bad Salzuflen/Papenhausen hat wohl so manches „er- und überlebt“: Naturkatastrophen (Gewitter-Stürme, Schnee- und Eiseslasten, Dürren, arktische Kälte, sengende Hitze), verheerende Kriege und Zeiten von bitterer Not vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit und vieles mehr - und nach wie vor steht sie! Jedoch - da an diesem eindrucksvollen Naturdenkmal ein Zufahrtsweg entlang führt, wird wohl früher oder später die „vielbemühte“ Verkehrssicherungspflicht das schaffen, was die Jahrhunderte vorher nicht vermochten…!

 

 

Dreiflußstein

Dieser Fels ist mehr als nur ein großer Stein -  Der sogenannte „Dreiflußstein“ - nahe dem Bielsteinsender in Detmold-Hiddesen - hat eine besonders symbolträchtige Bedeutung.  Wie sein Eigenname schon besagt, verbindet er die Einzugsgebiete dreier großer europäischer Flüsse, der Ems, der Weser und des Rheins, miteinander. Aufgestellt am Schnittpunkt der Einzugsgebietsgrenzen, also dreier Wasserscheiden, soll er Wanderer, Passanten und Naturfreunde auf die Bedeutung intakter Gewässer als notwendiger Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen  aufmerksam machen. Er erinnert an die Verpflichtung, den Gewässern zu einem möglichst guten Zustand zu verhelfen und diesen zu erhalten. Bestrebungen, an dem Schnittpunkt der drei Gewässereinzugsgebiete ein Denkmal zu errichten, gab es schon lange. Das Vorhaben konnte allerdings erst im Jahr 2009 durch den Kneipp- und Verkehrsverein Hiddesen e.V. mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Detmold und des Kreises Lippe sowie mit Hilfe von Prinz zur Lippe als Grundstückseigentümer und von privaten Spendern realisiert werden.

Der Denkstein selbst besteht aus Osning-Sandstein. Das ist ein Sandstein, der regional überwiegend im Teutoburger Wald vorkommt und bis zum Ende des 20. Jahrhunderts als Bau- und Werkstein in etlichen Steinbrüchen abgebaut wurde. Die Platten mit den Namen der Flussgebiete bestehen aus dort anzutreffenden typischen Gesteinen wie Gildehauser Sandstein aus Bad Bentheim für die Ems, Rotem Wesersandstein aus dem Solling für die Weser und Rheinischem Schiefer aus dem Sauerland für den Rhein. Rund um den Denkstein wurden historische Pflastersteine aus der Krummen Straße in Detmold eingesetzt.

 

Wer den Dreiflußstein besichtigen möchte, findet ihn in Detmold-Hiddesen auf dem Kamm des Teutoburger Waldes. Die Wanderwege Lönspfad, Hartröhrenweg und Residenzweg führen an ihm vorbei. Weitere Informationen zum Dreiflußstein stehen in einem Faltblatt, das im Haus des Gastes in Hiddesen erhältlich ist.  Nicht nur für den Naturpark Teutoburger Wald ist der Stein ein neuer Orientierungspunkt. Viel Interessantes zu seinem Werdegang gibt’s im Internet unter www.wrrl-in-owl.eu/awrrl/dreistein.php.

 


 

 




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