Willkommen bei der NABU - Gruppe Leopoldshöhe

 

Wir sind ein kleiner, aktiver Teil des NABU Lippe

 

Unser Anliegen ist die Verbesserung des

Natur- und Umweltschutzes in Leopoldshöhe.

 

Unsere Aktivitäten liegen auf dem Gebiet der Gemeinde.

 

Wir sind für alle Mitstreiter im Umweltschutz offen.

 

Auf diesen Seiten finden Sie / findest Du Informationen über unsere Aktionen und unsere Meinung zu Vielem, das in unserer Gemeinde geschieht.

 

Wir kümmern uns um den Artenschutz in Leopoldshöhe auf vielfältige Weise.

 

Informationen, wo und wie wir aktiv sind, finden sich im Menu.

 

Ausgezeichnet

Familie Wiemann aus Lage/Hörste (Foto oben) wurde von uns mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet.

Franziska Wiemann nahm die Urkunde und die Plakette erfreut entgegen. Zusammen mit ihrem Mann hat sie sich ein naturnahes Gartenparadies geschaffen.

 

Sandra und Erik Robert aus Leopoldshöhe/Greste zählen ebenso zu den ausgezeichneten Schwalbenfreunden. An dem neu gebauten Haus haben mittlerweile mehrere Brutpaare in selbst gebauten und in Kunstnestern Platz bezogen. 

 

 

Großer Blaupfeil, Weibchen

 

 Der Freesenberg - Hotspot der Artenvielfalt

 

Das Nachtleben auf dem Leopoldshöher Freesenberg offenbart eine Fülle von Falterarten. Bis jetzt hat der Insektenkundler Hans Dudler dort 524 Arten feststellen können, darunter erstaunlich viele Rote-Liste-Arten. 

Die Folge ist, dass das reichhaltige "Nachtfalterangebot"  zahlreiche Fledermäuse anzieht. 

 

In der neuen Rubrik "Nachtleben auf dem Freesenberg" sind erste  Fotos zu sehen, die die Schönheiten der Nacht zeigen.

 

Für NABU-Mitglied Martin Düsterberg ist die Natur ein Erlebnisraum, seine Aufnahmen zeigen die ganze Schönheit der Insekten.

Mithilfe einer Projektförderung durch die Deutsche Postcode Lotterie wertet die NABU-Gruppe derzeit ein ca.2 ha großes Wiesengelände im Ortsteil Bexterhagen ökologisch auf. 

 

Dort entsteht eine große Streuobstwiese, es werden 2 Gehölzinseln und auch 2 Gehölzstreifen angelegt.

Daneben sollen Bruch-und Lesesteinhaufen sowie Wurzelstubben und  Totholzhaufen Kriechtieren als Unterschlupf dienen und Versteckmöglichkeiten bieten. 

 

Zusammen mit einem Eigenanteil von 3000 € stehen für die Maßnahmen insgesamt 8000 € zur Verfügung. 

 

Damit versucht die NABU-Gruppe Leopoldshöhe ein Zeichen zu setzen, indem auf einem alten, brachgefallenen Grünlandstandort ein hochwertiges Biotopgefüge entwickelt werden soll.
Anmerkungen zur Entwicklung und Pflege von solchen wertbestimmenden Biotopstrukturen: - Erhaltung eines unzerschnittenen Landschaftsteiles in seines Gesamtheit (Wertkriterium „relative“ Großflächigkeit als „Trittsteinbiotop“ im Zuge einer Biotopvernetzung) - Erhaltung und Entwicklung von Pufferzonen in ihrer Funktion als Schutz vor Eutrophierung, Emissionen und Störungen aller Art - Das Ziel ist, Gewässerstrukturen für zahlreiche, unterschiedliche Tiere und Pflanzen anzulegen - zum Beispiel „Trittsteinbiotope“ für Amphibien (etwa Kreuzkröte und Bergmolch) - Auch eine Funktion als Rastplatz und Nahrungshabitat für überregional seltene Wasser- und Zugvögel (Kranich, Flussregenpfeifer, Kiebitz) wird angestrebt.

Der eine oder andere kann sich vielleicht noch an die Einwanderung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) erinnern. Die war damals in unserer Region auch nicht bekannt. - Jetzt scheint sich eine weitere Art der Webespinnen auf "Expansionskurs" zu befinden, der Dornfinger (Cheiracanthium punctorium). Diese "zutraulichen" Tierchen bevorzugen langrasige Biotope an exponierten Wärmestandorten. An geeigneten Stellen sollte zukünftig auf diese Art, mit ihren charakteristischen Wohngespinsten, geachtet werden. Wir dürfen gespannt sein.

Das nachfolgende Video zeigt ein Dornfinger-Weibchen bei der Nestbewachung

Fotos: Hans Dudler

 

Stickstoffdüngung schadet Faltern

 

Die Düngung von Pflanzen führt zum Schmetterlingssterben: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der Prof. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück beteiligt war und die jetzt in der Fachzeitschrift „Oecologia“ veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit seinen Co-Autoren Susanne Kunze von der Universität Bayreuth und Thilo Heinken von der Universität Potsdam hat Fartmann darin erstmals belegt, dass die aktuellen Düngeraten in der Landwirtschaft den physiologischen Toleranzbereich der meisten Schmetterlingsarten überschreiten. "Somit trägt die Düngung direkt zum flächendeckenden Rückgang vieler Schmetterlingsarten bei", heißt es in einer Mitteilung der Universität Osnabrück.

 

Ampferspanner

Die landwirtschaftliche Intensivierung gilt als Hauptursache für das flächendeckende Verschwinden vieler Schmetterlingsarten in West-und Mitteleuropa. Der Rückgang der Artenvielfalt wurde dabei häufig mit dem Verlust sowie der zunehmenden Degradierung und Fragmentierung der Habitate in Verbindung gebracht. Direkte Veränderungen der Wirtspflanzenqualität für Insekten blieben dagegen bisher weitgehend unberücksichtigt. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Universitäten Potsdam und Osnabrück zeigen jedoch, das zu hohe Stickstoffkonzentrationen in den Wirtspflanzen zu einer stark erhöhten Sterberate bei Schmetterlingsraupen führen können.


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