Willkommen beim NABU Leopoldshöhe

 

Für Mensch und Natur

 

Die NABU-Gruppe Leopoldshöhe möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen.

Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen, informieren und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln, - gerne durch Ihre Mithilfe, Ihre Unterstützung oder Ihre Anregungen.

 

 

Weißer Vogel im hinterlippischen Bergland - was kann das denn wohl sein?

 

 

Blühwiese im Gewerbegebiet Asemissen-West

 

Dieser von der NABU-Gruppe eingesäte attraktive Blühstreifen wird bei gutem Wetter von vielen Hummeln, Honigbienen, Wildbienen und Tagfaltern angeflogen

 

Immer weniger Bienen,Schmetterlinge, Käfer

 

In manchen deutschen Regionen gibt es heute 80 Prozent weniger Insekten als noch vor 30 Jahren.

Und was hinzu kommt: Das Insektensterben ist mitverantwortlich für das Vogelsterben!

Allmählich, hoffentlich nicht zu spät, kommt die Einsicht, dass unverzüglich gehandelt werden muss, um dem Artenschwund entgegen zu wirken.

 

 

 

 

Abendliche Kulissen im Park Gut Eckendorf

Eine große Zahl ornithologisch interessierter Naturfreunde hatte sich auf dem Gelände von Gut Eckendorf eingefunden, um den Worten des Vogelkundlers Dirk Grote zu lauschen und, natürlich, um die Rufe und Gesänge heimischer Vögel kennen zu lernen.

 

 

Nicht nur die fliegenden Sänger, auch der beeindruckende, ansehnliche alte Baumbestand im Park fanden ein großes Interesse bei den Besuchern.

Wobei in Erinnerung gerufen wurde, dass gerade alte Bäume einen unschätzbaren Wert nicht nur für die Vögel darstellen. 

 

 

Geglückte Jungvogel- Rettungsaktion

Vögel suchen sich manchmal recht ungewöhnliche Örtlichkeiten als Brutplätze aus.

In diesem Fall war es ein Abzugsrohr, das von einem Kohlmeisenpärchen mit reichlich Nistmaterial ausgestattet wurde- so geschehen in Helpup bei einer Firma an der B 66.

Kurz vor dem Flügge werden rutschte das schwere Nest nun mitsamt einem Elternteil und vier Jungvögeln durch das abschüssige Rohr ins Gebäudeinnere. Während sich der Altvogel 

wieder schnell in die Freiheit retten konnte, machte die restliche Vogelschar durch verzweifelte Rufe und aufgeregtes Piepsen
hörbar auf sich aufmerksam.

Gehör fanden die Piepmätze sogleich durch den Geschäftsführer und die Belegschaft der Firma Homedeco 24 GmbH, die sich kurzentschlossen als Vogelsuchende ans Werk machten.

Weitere Rettungshilfe wurde daneben durch den NABU Leopoldshöhe geleistet.

Gemeinsam gelang es nach einiger Zeit, nicht zuletzt durch das Abspielen von Kohlmeisen-Vogelstimmen, 3 Jungvögel aus ihrer misslichen Situation zu befreien. Der Versuch, die ängstlichen Nestlinge wieder schonend in das gesicherte und präparierte Rohr zurück zu verfrachten, misslang. Ihr Drang ins Freie war kaum zu bändigen.

So nahmen sie schließlich Platz im Gebüsch und im dichten Gras.

Nahe Rufe der Vogeleltern und ihre aufgeregten Anflüge ließen erkennen, dass die Jungvögel nicht allein gelassen wurden.

Ein vierter Nestling, der sich noch im Gebäude befand, könnte später von den Mitarbeitern ebenfalls unbeschadet ins Freie gebracht werden.

 

Stephan Schubert ist erleichtert: Die Jungvogel- Rettungsaktion ist geglückt.

Und der Geschäftsführer kann mit seiner Mannschaft wieder seiner normalen Arbeit in der Firma Homedeco-24 GmbH nachgehen, die vielfältige Bilderrahmen im Angebot hat.

Langzeitstudie:

Insektensterben schreitet voran

In Deutschland gibt es immer weniger Insekten. Das bestätigt eine Langzeitstudie des Entomologischen Vereins Krefeld. Wie der Verein, der mit der Naturschutzorganisation NABU zusammenarbeitet, belegt, ist die Biomasse der Fluginsekten allein in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 15 Jahren um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Für viele Tierarten und für den Menschen habe dies schwerwiegende Folgen. 

Jungtiere finden zu wenig Nahrung

Gründe sind laut Artenschutzzentrum Leiferde europaweit fehlende Lebensräume und zu wenig Nahrung. Die Vögel fänden nicht genügend Insekten. Das bestätigt die Langzeitstudie des Entomologischen Vereins  Krefeld. Demnach ist die Biomasse der Fluginsekten in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 15 Jahren um 80 Prozent zurück gegangen. Gerade für Jungtiere seien Insekten jedoch eine wichtige Nahrungsgrundlage, so die Artenschützer.

In Leopoldshöhe werden alle Anstrengungen unternommen, wo immer es geht, Blühstreifen und Blühwiesen anzulegen, um u.a. für Insekten wieder mehr Lebensräume zu schaffen.

Hier im Ortsteil Greste geschieht das genaue Gegenteil, wie die Fotos anschaulich verdeutlichen:

Jetzt, Anfang Mai wurden hier radikal die Ackerränder und Wegraine kilometerweit "abrasiert" - dort, wo vorher ohnehin kaum noch etwas blühte.

Wenn Äcker so wie hier aussehen, auf ihnen keine einzige Pflanze, weder Wildblumen noch einige Beikräuter zu allen Jahreszeiten erwünscht sind,hat die Natur verloren, ist alles Lebende ausgelöscht.

 

Wollen wir das zufrieden hinnehmen, uns daran erfreuen?

 

 

Der Mai ist gekommen......

 

Kaum haben die Gräser richtig zum Wachstum angesetzt, erfolgt der erste flächendeckende Grasschnitt, wie hier in Höhe des Dahlhauser Waldes anschaulich zu sehen ist.

Da haben Wiesenblumen absolut keine Chance, zur Entwicklung zu kommen, hier einen Lebensraum zu finden, Wildbienen, Schmetterlinge oder Singvögel "natürlich" auch nicht!

 

Häufiges Lippenblütengewächs - die Gefleckte Taubnessel

Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein heimischer Strauch, der schon früh im April zumeist üppig blüht  und intensiv duftet.

Die Vielblütige Weißwurz ist eine häufige Waldpflanze.

Wo, wie hier im Bad Salzufler Stadtwald, lichte Laubwaldstrukturen vorherrschen, pulsiert das Leben!

Das Wiesenschaumkraut - Wildkraut, Heilgewächs, Nektarpflanze für Bienen, Falter, Schwebfliegen.

 

Mehr zu dieser Pflanze findet ihr

in der Rubrik

 

Frühblühende Pflanzen

 

 

 

 

Dieses sehr merkwürdig aussehende Tier fand Marieluise Janny aus Asemissen  in ihrem Garten. Es bewegte sich, ohne Beine,

im Schneckentempo vorwärts und verhielt sich bei Berührung äußerst schreckhaft.

 

Mehr dazu in der Rubrik

 

Beobachtungen/Entdeckungen

 

Foto: Heidrun Mühlberger

 

Früher, im Fluge an einen Kolibri erinnernden Gast im Garten- der große Wollschweber (Bombylius major), auch Hummelschweber genannt. 

Die Larven dieser mit einem sehr langen, nicht einziehbaren Rüssel ausgestatteten Insekten leben parasitär von Larven der Solitärbienen, Grabwespen und verschiedener Eulenfalterraupen. 

Wald-Schlüsselblume (Primula elatior), auch Hohe Schlüsselblume genannt. 

Echte Schlüsselblume oder Wiesen-Schlüsselblume

(Primula veris).

Dies ist einer von zwei nach Bauanleitung angefertigten "Mündener Hornissenkästen", die auf dem Hof von Familie Tönsmann in Bexterhagen an alten Bäumen aufgehängt wurden.

Nicht wie im letzten Jahr am Fachwerkhaus, sondern in den Kästen am Teich sollen die Hornissen nun ihren Staat gründen und sich ungestört entwickeln können.

Die Schwalben kommen!

Schon recht früh, im März, treffen die ersten Rauchschwalben bei uns ein. In Scheunen und Ställen bauen sie ihre Nester auf Dachbalken oder Eisenträgern, auf Mauervorsprüngen, über Lampen oder Wasserleitungen.

Das Foto vom letzten Jahr zeigt auf Futter wartende, hungrige Jungschwalben im Pferdestall von Angela und Gerald Winter in Bexterhagen.

 

 

Totholz-voller Leben

Weitere Fotos dazu in der Rubrik

 

 

Totholz & alte Bäume




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