Hainschwebfliege auf einer Blüte vom Winterling (20.Febr.2021)

 

Die Tiere kommen in Hainen und gerne in der Nähe von Laubbäumen vor. Die Hain-Schwebfliegen überwintern als erwachsene Tiere. An milden Wintertagen kommen sie mitunter bereits aus ihren Verstecken im Laub oder schützenden Ritzen hervor, tauchen mit den ersten Frühjahrsblühern in größerer Zahl auf und sind dann an Winterling, Huflattich, Kornellkirsche und Weidenkätzchen zu finden. Da sie auch an kalten Tagen zu finden sind, werden sie auch gerne als Winterschwebfliegen bezeichnet. Ein Teil der Hainschwebfliegen wandert wie Zugvögel im Spätsommer nach Süden und vermehrt sich dort. Sie können durchaus 25 Kilometer pro Stunde zurücklegen. Die nächste Generation kommt im Frühjahr dann wieder zurück.

Die erwachsenen Tiere saugen Nektar als Energiespender und fressen Pollen zur Ei-Produktion vor allem an Doldengewächsen und Korbblütlern. Erwachsene Hain-Schwebfliegen sind eifrige Blütenbesucher. Die Hain-Schwebfliege ist völlig harmlos. Sie legt ihre Eier direkt an Blattlauskolonien ab. Die schlüpfenden, weißlich-durchscheinenden Larven ernähren sich von Blattläusen und tragen damit zur natürlichen Schädlingsbekämpfung bei.

 

Das Tagpfauenauge zählt zu den Tagfaltern, die als Imago an geschützten Stellen, in Gebäuden etwa auf Dachböden oder in Kellerräumen überwintern. An den ersten warmen Tagen wagen sie sich meist schon im Februar ins Freie und sind dann an frühblühenden Pflanzen zu beobachten. 
Das Foto zeigt ein Exemplar ( 20.Febr.2021) auf einer freien Bodenstelle, sich sonnend, neben blühenden Winterlingen. 

 

Ramtillkraut in der Landwirtschaft auf dem Vormarsch

Das Ramtillkraut, eine stark unkrautunterdrückende Gründüngerpflanze, wird auch in Lippe immer öfter als Zwischenfrucht angebaut.  
Die Pflanze braucht kaum Wasser oder Nährstoffe, sie friert zuverlässig ab und das Saatgut ist auch noch preiswert. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie z.B. Bienen. 

Die Samen dienen häufig als Vogelfutter.

Obwohl die Pflanze bei Frost abstirbt, besteht die Gefahr, dass sie sich als Neophyt in den gemäßigten Zonen unkontrolliert ausbreitet.

 

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